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Die Entstehung des Verkehrslandeplatzes Saarlouis-Düren steht in unmittelbaren Zusammenhang mit der Errichtung der Ford-Werke Saarlouis auf dem Röderberg. Dem bisher auf diesem Gebiet angesiedelten Verein der Flugsportfreunde ist 1967 im Tausch als neuer Standort das Gelände auf dem „Saarlouiser Gau“ angeboten worden. Bis zum Jahr 1970 war der Flugplatz lediglich mit einer Grasnarbe versehen und diente dem Flugsportverein als Sportflugplatz mit dem Schwerpunkt Segelflug. Bereits zwei Jahre nach dem Standorttausch stellte sich jedoch heraus, dass der Flugplatz in seinem bisherigen Ausbauzustand den wachsenden Ansprüchen des gewerblichen und privaten Luftverkehrs nicht mehr genügte. Die starke Aufwärtsentwicklung der Wirtschaft im Bereich der „Unteren Saar“, insbesondere im Landkreis Saarlouis, und deren gestiegene Nachfrage nach einem Flugplatz mit einer befestigten Start-/Landebahn hätte der Flugsportverein nicht umsetzen können. Mit dem Landkreis Saarlouis, den Städten Saarlouis (als Gesellschafter bis 1984) und Dillingen (als Gesellschafter bis 1977) fanden sich drei Träger der öffentlichen Hand, die am 22.06.1970 die „Flugplatz Düren - Untere Saar - Betriebsgesellschaft mbH“ gründeten. Am 05.07.1970 erfolgte die Eröffnung des Flugbetriebes und die Inbetriebnahme der 800 m langen und 20 m breiten Asphaltbahn, die eine Verlegung des Segelfuggeländes auf die nördliche Seite des rd. 39 ha großen Flugplatzgeländes zur Folge hatte. In den Anfangsjahren erlebte der Flugplatz Düren eine ständige Aufwärtsentwicklung. Bis zum Jahr 1981 konnten Bewegungen zwischen rd. 20.000 bis 26.600, also jeweils 10.000 bis 13.300 Starts und Landungen verzeichnet werden, die sich in den Folgejahren wegen der einsetzenden allgemeinen Rezession wieder rückläufig entwickelten. Dies und die zum Zwecke des Lärmschutzes angeordneten Flugbeschränkungen führten dazu, dass im Jahr 2004 nur noch rd. 8.550 Bewegungen (4.275 Starts und Landungen) stattgefunden haben. Da sich die gewerbliche Wirtschaft, auf deren Intention der Ausbau zu einem Verkehrslandplatz zurückging, immer mehr zurückgezogen hat aus Gründen, die entweder in den Kosten der allgemeinen Luftfahrt oder der begrenzten Platzgröße bzw. der eingeschränkten Betriebszeiten vor allem nachts liegen, besteht das derzeitige Flugaufkommen überwiegend aus Sport- und Freizeitfliegerei. Erst seit Einführung des HTW-Studiengangs „Aviation Business - Piloting and Airline Management (BA)“ Ende 2008 ist eine erhebliche Zunahme bei den gewerblichen Schulflügen zu verzeichnen. Die Ausbildung erfolgt in Kooperation mit dem European Institut of Aviation and Business (EIAB) gGmbH, der Flight Training Saar und der LGM Luftfahrt GmbH, die mit der HTW eine Außenstelle am Flugplatz Düren eingerichtet hat. Die Gesamtbewegungen sanken von 13.168 Bewegungen im Jahr 2009 nur unwesentlich auf 13.028 Bewegungen im Jahr 2010. |
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